„Es muss knallen!“ – So oder so ähnlich könnte man die Bilder der Künstlerin Isabelle Breitkopf mit einem Satz beschreiben. Jedes Werk ist eine visuelle Farbschlacht. Ob mit Lappen, Schwämmen, Spachtel, Malerrollen oder anderen Alltagsgegenständen, Ihr ist jegliches Mittel recht um die komplexen Strukturen ihrer Werke auf die Leinwand zu bringen.
Die Acrylfarbe verarbeitet Sie dabei in mehreren Schichten auf einer auf dem Boden liegenden Leinwand. Inspiration für Ihre Bilder findet Sie in ihrer alltäglichen Umgebung. Genauso wie für die unbedingt dazu gehörigen lustigen Bildtitel, welche ausschließlich aus Zitaten der Pop – und Medienkultur bestehen, mit denen die Künstlerin einen besseren Zugang zur Kunst für jedermann schaffen möchte. Unten stehend finden Sie eine kleine Auswahl ihrer Werke. Für mehr Informationen schauen Sie auf ihrer Homepage www.isabellebreitkopfart.com vorbei.
Harald Gnade nimmt uns mit auf eine Expedition in einen oftmals unendlich wirkenden dreidimensionalen Bildraum. Dabei liebt er es, in der Schwebe zu bleiben, mal glänzend, mal matt, mal an der Oberfläche, mal tief. Was aus der Ferne von Schärfe und Detail gekennzeichnet ist, erscheint nah so zart und weich, dass man sich hineinlegen möchte. Im Wechsel zwischen Konkretem und Geheimnisvollem erzählt Harald Gnade in voller Farbpracht von unserer Natur: dem Himmel, der Erde, dem Feuer und der Meere aber eben auch von Menschen geschaffenem Hochglanzlack und Aluminium. Harald Gnade hat Malerei und Film an der Universität der Künste in Berlin studiert, ist in Hessen auf dem Land aufgewachsen und lebt und arbeitet aktuell in Berlin und auf Sizilien. Für mehr Informationen schauen Sie auf der Homepage www.haraldgnade.de vorbei.
Stehen bleiben verharren, sich die Zeit nehmen, begreifen, anfassen, Gedanken kreisen lassen, bei sich sein. Ohne Handy, sich von der Überreizung und vom Tempo frei machen. Genießen und entspannen. Genau das wünscht sich Poersch, wenn der Betrachter auf seine Werke trifft.
Seine Portraitarbeiten entstehen mittels einer Punkttechnik, die an die Pop-Art erinnert und gleichzeitig eine Anlehnung an den Pointillismus zeigt. Es wird ein Bild aus einer Vielzahl von kleinen Punkten erzeugt, was dem Betrachter erlaubt, aus der Ferne ein klar erkennbares Gesicht zu sehen, während bei näherer Betrachtung die Struktur der einzelnen Punkte deutlicher wird. Diese Technik hebt die Pixelierung und das Fragmentarische der modernen digitalen Bildwelt hervor und bringt das Thema des Zerfalls von Informationen in den Vordergrund. Es entsteht eine Spannung zwischen Detailgenauigkeit und Abstraktion, die besonders durch die Vielschichtigkeit der Oberfläche, mit den unterschiedlichen Materialien, erzeugt wird.
Poersch studierte 1999 in Bochum Kunst/Kunsttherapie & 2002 Malerei an der Universität Dortmund. Später wurde er Meisterschüler und Freund von Prof. Wilfrid Polke, Bruder von Sigmar Polke, Düsseldorf. Für mehr Informationen schauen Sie auf der Homepage
www.artpoersch.de vorbei.